Gleich nach Neujahr haben uns Barbaras Eltern ein zweites Mal in Stockholm besucht. Nachdem das Vasa-Museum im vergangenen Winter aufgrund der Covid-Bestimmungen geschlossen war, war ein Besuch des imposanten Schlachtschiffs diesmal Fixpunkt. Ansonsten haben wir uns wenig Gedanken zu Aktivitäten gemacht, da mit den beiden Mäusen spielen klar im Vordergrund steht.
Vormittag: Strahlend sonnig
Die ersten Tage sind wir dementsprechend (sehr zu Johannas Freude) vor allem mit durch die Wohnung toben und die-beliebtesten-Spielplätze-abklappern beschäftigt gewesen. Mitte der Woche ging es dann aber doch in die Stadt. Auf Djurgården besuchen wir das Freilichtmuseum Skansen, das älteste seiner Art weltweit. Unser Standard-Programm: Tiere schauen, Hölzer sammeln, schwedisches Tunnbröd essen und natürlich Kanelbulle für die Fika daheim mitnehmen.






Nachmittag: trüb und grau
Gleicher Tag, später Nachmittag: wir holen Thomas von der Arbeit ab und machen uns wieder auf den Weg Richtung Djurgården. Das Vasa-Museum hat mittwochs bis 20 Uhr geöffnet und das nutzen wir. Am Himmel hat es inzwischen zugezogen, aber dem schenken wir vorerst wenig Beachtung, da es ja ohnehin längst finster ist. Stattdessen staunen wir gemeinsam über das riesige Schlachtschiff, das im Jahr 1628 nur wenige Meter vom Museum entfernt gesunken ist. Auch wenn wir das Schiff inzwischen schon ein paar Mal gesehen haben, ist es doch immer wieder beeindruckend.





Abend: weiße Pracht
Nach dem Museumsbesuch wundern wir uns nicht schlecht: Draußen hat es angefangen zu schneien und dicke Flocken haben Stockholm in kurzer Zeit in weiße Watte gepackt. Auf Djurgården ist es vollkommen ruhig, nur wenige Leute sind unterwegs. Wir beschließen, uns nicht direkt auf den Heimweg zu machen, sondern noch ein kleines Stück am Wasser spazieren zu gehen. Die Stimmung ist fantastisch! Die Fotos (wir hatten wie immer nur unsere Handys dabei) werden dem romantischen Moment nicht gerecht. Nur widerwillig steigen wir in die Straßenbahn heimwärts. Da wussten wir ja noch nicht, dass uns am nächsten Tag Marholmen mit einer ebenso fantastischen Atmosphäre erwartet.




Kommentar verfassen