Die große Winter-im-Schärengarten Liebe

Irgendwann um Weihnachten herum meinte Barbara, dass es Zeit ist mal einen Schweden-Krimi zu lesen. Am besten einen, der in oder um Stockholm spielt und nicht zu viele Abgründe eröffnet. Stieg Larsson fiel also aus, aber Viveca Sten und ihre Sandhamn-Romane waren genau richtig. Positiver Nebeneffekt: Die Krimis machten uns richtig Lust auf einen Besuch der Stockholmer Schären. Da waren wir zuletzt im vergangenen Frühjahr als wir ein Wochenende auf Svartsö verbrachten.

Auf los geht’s los

Kurzerhand haben wir Oma und Opa eingepackt, ein größeres Auto mit sieben Sitzen gemietet und eine Nacht auf Marholmen gebucht. Die kleine Insel liegt ganz in der Nähe von Norrtälje im nördlichen Schärengarten und ist über eine Brücke mit dem Festland verbunden. Hier steht eine Art Ferienresort, mit Hotel und Hütten. Für uns eine sehr praktische Kombination: Abendessen haben wir als Take-away bestellt, frühstücken waren wir direkt im Hotel. Dazu haben wir uns ein Kolbulle-Package gegönnt und die Verpflegung war komplett. Kolbulle ist eine Art pikanter Palatschinken, den wir ganz klassisch am offenen Feuer zubereitet haben.

Reisen mit der Sonne

Am Tag vor unserer Abfahrt hatte es ja geschneit (Fotos davon im Beitrag mit Oma und Opa auf Djurgården). Auf der Fahrt Richtung Norden kam dann noch die Sonne raus und die Stimmung wurde direkt kitschig schön. Die Mäuse haben ihren Mittagsschlaf im Auto gehalten während wir in der Sonne spazieren gefahren sind und die herrliche Landschaft genossen haben.

Unser Faszit

Der Ausflug bleibt uns als absolutes Highlight in Erinnerung. Er war ziemlich perfekt! Und hat zudem unsere Liebe für den Schärengarten voll entfacht.


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