Zwei Tage in Oslo: Zwischenstopp in der Hauptstadt Norwegens

Nachdem Oslo quasi am Weg von Dalarna an die schwedische Westküste liegt (versucht bitte nicht diese Aussage auf der Landkarte zu verifizieren!), mussten wir hier natürlich einen Stopp einlegen. Erwartet haben uns moderne Architektur, spannende Museen, schroffe Klippen und ziemlich wechselhaftes Wetter.

Erstmal ankommen

Wir konnten uns nur schwer von unserer Ferienwohnung in Orsa trennen und sind erst ziemlich spät Richtung norwegische Grenze aufgebrochen. Unterwegs haben wir uns gegen Essen im Restaurant und für Picknicken entschieden. Entlang der Straße gab es unzählige nette Plätze. Wir haben schließlich direkt an einem kleinen See gehalten. Sehr idyllisch und ruhig.

Weniger idyllisch war der aufziehende Regenguss, der uns und Teile des Picknicks ziemlich durchweicht hat. Erste Herausforderung nach dem Check-in in Oslo war alle pitschnassen Sachen ordentlich zum Trocknen aufhängen. Dann ging es direkt noch auf den Edvard Munch-Spielplatz im neuen Hafen-Viertel.

Tagesprogramm Oslo

Zum Start: Ausgezeichnetes Frühstück mit den besten Scones (wir haben uns direkt verliebt!) vom Bäcker um’s Eck.

Am Vormittag: Mit dem Bus quer durch die Stadt in den Vigelandspark. Mit den hier ausgestellten Skulpturen konnten wir leider gar nichts anfangen, aber die Sonne schien und der Spielplatz war top.

Mittagspause: Fish and Chips vom Standler direkt am Hafen. Perfekt!

Am Nachmittag: Rauf auf’s Boot und gerade noch vor dem nächsten Platzregen rein ins Fram Museum. So eine spektakuläre Ausstellung und eine wahnsinnig spannende Geschichte! Die Erlebnisse rund um die Arktis-Erkundungen haben uns total fasziniert. Die hier präsentierten Inhalte könnten locker ein doppelt so großes Museum und einen ganzen Tag Aufenthalt füllen. (Lasst euch von den miesen Fotos nicht täuschen: Das Licht war düster und unsere Akkus ziemlich leer.)

Und zum Abschluss: Bei leicht aufgewühlter See ging’s mit dem Boot quer durch den Hafen zurück zum Munch-Museum. Abendessen am Wasser, nochmal Munch-Spielplatz und ab ins Bett.

Weiter geht’s

Nachdem wir uns in Olso wahnsinnig wohl fühlten, haben wir mit der Abreise auch hier ziemlich getrödelt. Wir waren mit den Mäusen nochmal am Spielplatz, haben ein bisschen geshoppt, noch mehr Scones genascht und die Sonne genossen. Als kleines Highlight sind wir spontan bei bestem Wetter auf das Dach der Osloer Oper spaziert und haben schließlich am Holmenkollen mit weitem Blick auf das Fjord Mittag gegessen.

Oslo, wir kommen definitiv wieder! (Und dann schaffen wir auch einen Besuch IM Munch-Museum und nicht nur am Spielplatz!)

Dieser Beitrag ist Teil unseres Sommer 2022 Road Trips. Weitere Inhalte:


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