Wenn die Sonne scheint und wir Lust auf einen Tag am Strand bekommen, ist das Naturreservat Björnö eines unserer absoluten Lieblingsziele. Seit unserem ersten Besuch kurz nach der Übersiedlung nach Stockholm sind wir bestimmt fünfzehnmal hier gewesen – zum Baden, Sandburgen bauen, Wandern oder einfach, um eine kleine Auszeit in der Natur zu verbringen. Die Basis-Ausstattung für Björnö besteht aus Picknickdecke, Sandspielzeug und Jause. Alles rein ins Auto und wir fahren schon los.
KURZ UND KNAPP
Björnö Naturreservat
📍 Lage: An der Spitze der Insel Ingarö
🚌 Anreise: ab Slussen zur Bushaltestelle Björnö Naturreservat oder mit dem Auto
⏱️ Fahrzeit: 30 – 60 Minuten (je nach Anreise)
🥾 Ideal für: Halbtags- bis Tagesausflug
👨👩👧👦 Besonders geeignet für: Wander:innen und Sandstrand-Fans
⭐ Unser Highlight: Der Strand Torpesand mit flach abfallendem Wasser und der herrliche Blick über die Schären vom Aussichtsturm.
Einer der schönsten Sandstrände im Stockholmer Schärengarten
Das Goldstück des Naturreservats ist Torpesand, ein langer, flach abfallender Sandstrand direkt beim Haupteingang. Für uns als Familie ist das ideal: Der Weg vom Parkplatz ist kurz und die Kinder können hier stundenlang im Sand spielen oder im seichten Wasser planschen.
An warmen Sommertagen ist entsprechend viel los, aber richtig voll haben wir es hier nur ein einziges Mal erlebt. Wir empfinden es als sehr angenehm, dass es hier auch viele schattige Bereiche unter Bäumen und leicht zugängliche Klippen für Picknicks mit Aussicht gibt. Der Strand ist beinahe ganzjährig ein lohnendes Ausflugsziel. Nur wenn der Wind zwischen den Schären wieder einmal etwas heftiger weht kann es hier sehr unangehm werden.
Zwischenziel Option I. Gustavsberg.
Diesmal haben wir am Weg einen Zwischenstop in Gustavsberg eingelegt. Die Stadt liegt in der Region Värmdö, die direkt an Stockholm angrenzt und einige mit dem Auto leicht erreichbare Inseln umfasst. Die Stadt ist bekannt für das hier hergestellte Porzellan, aber bei uns punktet sie vor allem mit dem lässigen Wald-Spielplatz und einer sehr guten Bäckerei. Bevor es von hier weiter an den Strand geht, holen wir uns gerne Mittagessen oder Fika zum Mitnehmen bei Delselius. Die Bäckerei haben wir als Tipp auf einem schwedischen Reiseblog entdeckt. Bisher wurden wir nicht enttäuscht – Sandwiches, Wraps und Zimtschnecken schmecken nach mehr!
Zwischenziel Option II. Artipelag.
Wenn uns der Sinn mehr nach Natur steht, ist das Kunstmuseum Artipelag ein immer wieder lohnenswerter Stop. Vom ersten Parkplatz geht es über einen leicht zugänglichen Weg zuerst direkt ans Wasser und dann weiter durch den Wald leicht bergauf zum Museum. Unterwegs begeistern Skulpturen, die sich wunderbar in ihre Umgebung integrieren und mit dieser teilweise auch interagieren. Im Artipelag gibt es zudem ein hervorragendes Cafè, mit einer kleinen, aber feinen Auswahl, und einen tollen Museumsshop.
Unsere Tipps für euren Besuch im Naturreservat Björnö
- Anreise: am einfachsten mit dem Auto rund 30 Minuten von der Innenstadt bis zum Parkplatz am Haupteingang
- Essen: im Naturreservat gibt es keine Möglichkeiten zur Einkehr, aber direkt am Weg steht bei der Circle K Tankstelle Ingarö oft eines der Brotautos der Skeppsbro Bäckerei
- Mit Kindern: viel Platz zum Laufen und Spielen, flacher Sandstrand, in den umgebenden Wäldern wachsen – wie eigentlich überall in Schweden – haufenweise Waldheidelbeeren, am Weg liegt in Ingarö ein großer Spielplatz
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