Durch die Lage am Wasser gibt es in Stockholm zusätzlich zu U-Bahn, Bus und Straßenbahn auch Boote im öffentlichen Verkehr. Damit kann man ganz wunderbar die Inselwelt zum Preis eines Einzeltickets (aktuell SEK 39) erleben. Bei Lust und Laune kommt man so günstig und idyllisch bis nach Vaxholm, der größten Stadt im Stockholmer Schärengarten.
Obwohl wir direkt an unserer nähesten U-Bahn Station auch eine Pendelbåt-Haltestelle haben, sind wir seit Juli 2020 nicht mehr so entschleunigt in die Stadt gefahren. Unsere erste und bis kürzlich letzte Fahrt haben wir an unserem ersten Wochenende in Schweden unternommen. Es hatte herrliches Wetter und wir waren schwer begeistert. Damals war Johanna so alt wie Olivia jetzt. Eindrücke aus dem Sommer 2020:





Anfang April hatte es wieder super Wetter und es wurde höchste Zeit mal wieder mit dem Boot in Richtung Innenstadt zu fahren. Den ersten Stopp haben wir in Nacka Strand eingelegt. Von der Anlegestelle am Wasser sind etwa 60 steile Höhenmeter hinauf in den Ort Nacka zu bewältigen. Es gibt auch einen Lift, aber der war leider wegen technischer Schwierigkeiten außer Betrieb. Die Mäuse fanden es witzig, wir weniger.




Oben angekommen haben wir uns mit einem ausgiebigen Frühstück in leichter Schärengarten-Atmosphäre belohnt. Von hier ging es weiter in den Djungelparken, ein Spielplatz mit Krokodilen, Affenschaukel, Urwald und Baumhaus. Während Johanna und Olivia in den Kinderwägen Mittagsschlaf gehalten haben, sind wir von Nacka stadteinwärts auf die Insel Kvarnholmen spaziert. Unterwegs hat uns eine Finnland-Fähre auf ihrem Weg zur Anlegestelle direkt in der Innenstadt überholt. Daneben kamen wir uns ziemlich winzig vor.





An der Haltestelle Danviken sind wir schlussendlich wieder in das Pendelbåt eingestiegen und die letzten beiden Halte bis Djurgården gefahren. Hier gab es zu den letzten Sonnenstrahlen des Tages noch Hot Dogs bevor es mit dem Bus zurück nach Hause ging.






Kommentar verfassen